Sonntag, 23. September 2007

Karla und die Kleinkunst

Wiener Made
Maden wie diese und auch andere
sind allüberall in Wien zu finden.

Freitag, 14. September 2007

Heiligenkreuzer Hof

Heiliger Bernardus

Karla im Heiligenkreuzer Hof, sich vertrauensvoll an den Heiligen Bernardus schmiegend.

Diese Kapelle war lange Zeit ungenutzt, am Anfang des Jahres 2000 wurde mit den Restaurierungsarbeiten begonnen und seit Oktober 2003 ist die Kapelle des Heiligen Bernhard wieder geöffnet.

Geht man durch die Schönlaterngasse und biegt am Tor zum Heiligenkreuzer Hof nicht links ab sondern betriff den Hof, muss man an der unscheinbaren Kapelle vorbei. Auch die Plastik des Heiligen B übersieht man leicht.

"Die Kapelle soll ein Ort des Gebetes sein, ein Ort von dem Kraft ausgeht. "
Altabt Gerhard Hradil



Donnerstag, 6. September 2007

Still und heimlich eine Verbesserung






Der neue Bahnhof Wien Nord - Praterstern (Wien - Leopoldstadt)

hat seit ein paar Tagen eine wesentliche Verbesserung erfahren.

Der schreckliche gelbe Tunnel ist verschwunden und hat einer fast schon endgefertigten Bahnhofshalle Platz gemacht.


Nur - am ersten Tag waren die Rolltreppen schon wieder außer Betrieb ....




Das Bild oben
ist also bereits Geschichte.

Und auch dieses ....
Ugly Vienna


Kommentare erwünscht !
Auch - und gerade - von Betroffenen.


Samstag, 1. September 2007

Wurstelprater - zum Auftakt des Herbstes















Heute, am 1.September 2007, findet im Wiener Wurstelprater der Praterrummel statt. Detailinformationen dazu im Link.

Anlässlich der neuen Karla-Saison ein Text und Bilder dazu. Einmal etwas Literarisches ....




Wurstelprater

Stürzende Schaukeln,
das heiße Geschrei der Trompeten.
Glocken und Orgenspiel.
Kähne mit Kindern,
fromm hinziehend auf blauen Kanälen.
Schießstand der Wünsche, gelbe und weiße Blumen
und das purpurne Herz der Geliebten
an einem Draht in der Mitte.
Ein Haus mit Spiegeln,
zerbrechlichen Bildern aus Glas.
Tapeten in Gold und Grün.
Krachende Mechanismen, Engel hinter Moskitonetzen.
Des Drachen einfältiges Glotzen, Draperien voll Staub.
Tausende Lampen, die dich betäuben,
Girlanden von Stern zu Stern.
Rotationen, Aufstieg, rasende Abfahrt.
Verbotener Eingang.
Guckkästen, in denen sich Fleisch bewegt.
Ekel und Müdigkeit.
Abseits ein alter Garten. Oh, ausruhn im Stillen!
Der Duft von Brettern, die lange die Sonne beschien.
Nun stehen die Kähne leer.
Das Wasser ist dunkel geworden.
Wolken und Wind und Regen.
Du kehrst zum Schießstand zurück,
zum Herz der Geliebten.
Und ehe der Clown seine Hand danach ausstreckt,
triffst du die purpurne Mitte.


Vera Ferra-Mikura
Info zur Autorin, bitte klicken

fotos by leonie14